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Warum Wespen im Spätsommer so aufdringlich sind (und was wirklich hilft)

Warum Wespen im Spätsommer so aufdringlich sind (und was wirklich hilft)

Ende Juli kippt bei vielen die Stimmung auf der Terrasse. Plötzlich kreist ständig eine Wespe um den Kaffeetisch, dann zwei, dann kommt man kaum noch zum Kuchenessen. Viele denken jetzt, die Tiere seien im August aggressiver geworden. Das stimmt so aber nicht ganz. Was wirklich dahintersteckt, hat mit dem Lebenszyklus des Nests zu tun. Und wenn man das einmal verstanden hat, lässt sich auch viel gezielter dagegen vorgehen.

Werden Wespen im August wirklich aggressiver?

Nein. Es sind schlicht mehr Wespen unterwegs. Ein Nest wächst den ganzen Sommer über, und im August hat ein Volk oft seine maximale Größe erreicht, teils mehrere Tausend Tiere.

Dazu kommt noch etwas. Solange im Nest viele Larven gefüttert werden müssen, sind die Arbeiterinnen vor allem mit der Jagd auf andere Insekten beschäftigt. Als Belohnung bekommen sie von den Larven eine süße Absonderung zurück. Werden im Spätsommer weniger Larven aufgezogen, fällt diese Zuckerquelle nach und nach weg. Die Arbeiterinnen, im Volksmund manchmal Rentnerwespen genannt, müssen sich ihren Zucker jetzt selbst suchen. Und landen dabei eben auf dem Kuchen, dem Marmeladenbrot oder im Glas Apfelschorle.

Welche Hausmittel gegen Wespen helfen wirklich?

Am besten schneiden Duftbarrieren ab, die Wespen einfach meiden. Eine Zitronenhälfte, gespickt mit ein paar Gewürznelken, hält erstaunlich viele Tiere fern. Ein Topf frische Minze auf dem Tisch tut es ebenfalls, ganz ohne den Wespen zu schaden. Auch ein simpler Sprühzerstäuber mit Wasser hilft kurzfristig, wenn man die Wespe damit sanft besprüht. Wer es lieber gezielter und länger wirksam mag, greift zu einem natürlichen Wespenspray. Beesafe zum Beispiel basiert auf Lavandinöl, Geraniol und weiteren natürlichen Duftstoffen und lässt sich direkt auf den Tisch, die Haut oder sogar auf die Wespe selbst sprühen, ohne sie zu töten.

Zwei sehr verbreitete Tricks bringen dagegen so gut wie nichts. Kupfermünzen auf dem Tisch haben in keiner ernstzunehmenden Untersuchung eine Wirkung gezeigt. Und klassische Wespenfallen mit Zuckerwasser können sogar nach hinten losgehen, weil sie den süßen Geruch über eine große Strecke verbreiten und dadurch erst recht weitere Wespen anlocken.

Was tun, wenn eine Wespe direkt am Tisch sitzt?

Ruhig bleiben ist die wichtigste Regel. Wedeln oder Pusten wirkt auf Wespen wie eine Bedrohung und provoziert eher einen Stich, als ihn zu verhindern. Besser ist es, Speisen und Getränke abzudecken, Süßgetränke aus der Flasche oder mit Strohhalm zu trinken und eine einzelne Wespe im Zweifel mit einem Glas einzufangen und wegzutragen, statt nach ihr zu schlagen.

Wer öfter Besuch von Wespen am Esstisch bekommt, kann vorbeugend ein natürliches Wespenspray griffbereit haben und die Umgebung schon vor dem Essen leicht damit einsprühen. Das hält die Tiere fern, ohne sie zu töten und ohne dass am Ende Chemikalien auf dem Kuchen landen.

Wann sollte man sich professionelle Hilfe holen?

Einzelne Wespen am Kaffeetisch sind meistens kein Problem und lassen sich mit den genannten Mitteln gut in den Griff bekommen. Anders sieht es aus, wenn irgendwo in der Nähe ein ganzes Nest sitzt, etwa im Rollladenkasten oder auf dem Dachboden. Dann sollte man lieber einen Schädlingsbekämpfer oder einen Imkerverein anrufen, statt selbst am Nest herumzuhantieren.

Wer Wespen einfach nur fernhalten will, ohne sie zu töten und ohne aggressive Chemie auf dem Tisch zu haben, findet im Beesafe Shop ein insektenfreundliches Wespenspray für genau diese Situationen.

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